Selbstbeschreibungen sind immer so eine Sache, ich habe sie nie so recht gemocht, da man nie so recht weiß was man schreiben soll. Nicht das ich in einer Identitätskrise bin oder so, aber wie soll man das ganze Wesen eines Menschen, alles das was ihn ausmacht, seine Wünsche und Ängste, seine guten und schlechten Eigenschaften in ein paar Zeilen Text komprimieren? Es funktioniert einfach nicht. Worte sind nicht immer eindeutig, lassen Spielraum für andere Interpretationen und mal ehrlich wirklich vollständig ist so eine Selbstbeschreibung nie. Damit bleiben mir eigentlich nur drei Möglichkeiten:
- Ich schreibe überhaupt keine Selbstbeschreibung.
- Ich nehme nur unumstößliche Fakten meines Lebens.
- Ich gebe euch nach und nach neue Puzzleteile und überlas euch das Zusammenbauen des Bildes

Ich habe mich gegen die ersten beiden Varianten entschieden und somit erhaltet ihr jetzt und hier die ersten Teile aus meinem Leben.
Vielleicht aller erst einmal meinen Namen, er lautet Nico. Auch wenn die Entstehungsgeschichte meines Namens vor rund 22 Jahren nicht so aufregend ist (Meine Eltern habe mich nach einem niederländischen Autor benannt), so ist die ursprüngliche Bedeutung des Namens, welcher sich vom Griechischen nikolaos ableitet und damit in etwa mit “Sieg über das Volk” zu übersetzen wäre, doch schon etwas spektakulärer. Klar das es mit so einer Vorprägung nur ein Ziel geben konnte: ganz nach Oben. Und somit hatte ich auch eigentlich keine andere Wahl als einen Studiengang zu belegen dessen ausgemachtes Ziel es ist die Weltherrschaft zu übernehmen: Cognitive Science. Und seit dem Wintersemester 2006 und damit schon mehr als 3 Semestern bin ich in Osnabrück diesem Ziel auch ein ganz schönes Stück näher gekommen.
Nein, mal im Ernst bei diesem Studiengang handelt es sich um einen Interdisziplinären Studiengang, dass sich mit der Erforschung der kognitiven Fähigkeiten des Menschen, unter Anwendung verschiedenster Teilbereiche angefangen bei Neurobiologie, Mathematik und Psychologie weiter über Informatik, künstliche Intelligenz, Neuroinformatik und Linguistik bis hin zu Philosophie, beschäftigt. Falls ihr jetzt noch immer keine Ahnung habt wovon ich rede oder noch weitere Informationen sucht empfehle ich euch einen Besuch auf der Webseite unseres Studiengangs, den Artikel meines Kommilitonen Andreas oder werft einen Blick in meine CogSci-Sektion sobald ich sie vervollständigt habe. Aber wie ihr schon anhand der umfangreichen Schwerpunktsaufzählung sehen könnt handelt es sich um einen ziemlich aufwendigen und zeitintensiven Studiengang, der mir schon so manche schlaflose Nacht beschert hat. Wochen mit weniger als 30 Semesterwohenstunden sind quasi nicht vorhanden (naja man kann es auch etwas einfacher haben, aber mal ehrlich, sonst wäre es ja langweilig, oder? ), hinzu kommen dann natürlich noch so nette Freizeitkiller wie Hausaufgaben, Testate oder Präsentationen, was zusammengenommen ein ziemlich straffes Programm abgibt. Aber bis jetzt habe ich meine Entscheidung noch nie bereut, es gibt jede Menge interessanter Themen und gerade weil es ein so junges Forschungsgebiet ist, gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Besonders interessiere ich mich für den Bereich der künstlichen Intelligenz, Neuroinformatik und (Computer)-Linguistik.
Und wenn die Uni mal nicht meine Freizeit in Anspruch nimmt höre ich Musik (Eigentlich höre ich immer Musik, egal ob ich gerade was wichtiges zu tun habe oder nicht). Meinen Musikgeschmack kann ich eigentlich nicht so richtig beschreiben. Es gibt vieles was ich mag, etwa Trance und House, aber auch ebenso vieles was ich nicht mag, worunter hauptsächlich Black Musik und Hip-Hop fällt. Allerdings lässt sich nicht mal mit diesen Tags die Musikrichtung beschreiben, da es immer wieder Ausnahmen gibt. Ihr könnt ja einfach mal das Radio-Widget anschmeißen, das ich einfach mal mit ein paar meiner Lieblings Tags gefüttert habe. Außerdem lese ich sehr viel egal ob digital oder traditionell analog, obwohl mir letzteres schon lieber ist, vorwiegend Fantasy. Und dann gibt es natürlich noch meine kreative Ader die sich vorwiegend in neuen Webdesigns/Cover/Collage oder ähnlichen digitalen Kunstwerken wiederfindet, eigens geschossene Photos finden natürlich auch immer wieder Zugang. Ein paar meiner besten Arbeiten werde ich in nicht allzu ferner Zeit mal online stellen, damit ihr seht wovon ich rede.
Mehr Puzzleteile gibt es fürs erste nicht. Für die die trotzdem mehr wissen wollen: schaut einfach später noch einmal vorbei wenn ich was ergänzt habe oder schreibt mir eine E-Mail.
tbc…
Falls ihr mich kontakten wollt:
Und noch ein Hinweis zum Schluss. Hier ist mein GPGKey. Benutzt ihn bitte falls ihr mir vertrauliche E-Mails schicken wollt.